RENATE ABEL

Praxis für Körperpsychotherapie

 

„Workshop Innere Romanze”

Gruppentherapie Workshop Renate Abel © Rosel Grassmann

© ROSEL GRASSMANN

"Farbaustausch"

Jeder Mensch trägt eine ursprüngliche Sinnlichkeit und Lebensenergie in sich. Dies ist in unseren Genen gespeichert. Mona Lisa und Ebba Boyesen entwickelten auf dieser Basis die Theorie der „Erogenetik“. Die therapeutischen Methoden dazu haben das Fühlen und Bewusstwerden dieser ursprünglichen Sinnlichkeit und Lebensenergie zum Ziel.

Eros ist „der spürbare Energiefluss der kosmischen Lebenskraft, der in uns strömt und den wir als Wohlgefühl und Sinnlichkeit empfinden“. Dieser Energiefluss erneuert sich immer wieder und wirkt auf Körper und Seele. „Verankert in unseren Genen, ist Eros die Quelle der kosmischen Kraft, die uns sinnliches Wohlgefühl, Vitalität, Kreativität und Lebensfreude verleiht – wenn Körper und Seele in Harmonie sind.“

Wenn wir davon ausgehen, dass eine kosmische Kraft zwischen Himmel und Erde pulsiert und auch jedes Individuum berührt, so können wir uns in einen Prozess begeben, uns dieser Verbindung unserer Seele mit unserer körperlichen Existenz bewusst zu werden. „Der tiefste Schmerz ist, diese Verbindung verloren zu haben; unsere tiefste Sehnsucht ist, sie wieder zu spüren.“ Ein Zustand innerer Harmonie entsteht, wenn sich die instinktiven, körperlichen Impulse im Einklang mit unserer seelischen und spirituellen Ebene befinden. Nach dem erogenetischen Prinzip von Anregung und Anziehung – der Grundlage aller Lebensformen – suchen wir das fehlende Element zu ergänzen, um diesen Zustand von Harmonie, Frieden, Freude und Glückseeligkeit zu erleben.

Dieses erogenetische Prinzip ist in uns wirksam in Hinblick auf die Ergänzung und Verschmelzung der männlichen und weiblichen Pole in uns und in Beziehung. Es geht darum, die Dualität von Weiblichkeit und Männlichkeit, diese gegensätzlichen Pole, in uns selbst in Einklang zu bringen und unser volles Potential zu erleben. „Mit der 'geerbten spirituellen Hochzeit' in unserem Kern haben wir in unserer Natur eine Art 'ewiger innerer Romanze' verliehen bekommen.“

Wir können in unserer psychosexuellen Entwicklung sich ergänzende libidinöse Stadien unterscheiden, in denen es darum geht, die erogene Quelle (die Quelle von Liebe und Harmonie) in sich zu erschließen und zu bewahren. Die Symbiose mit der Mutter prägt über das Bonding (Zusammengehörigkeit) und Nähren u.a. unser Wohlgefühl, unsere Sinnlichkeit und unsere Beziehungs-Sicherheit. Während der ödipalen Phase wirkt die Anziehung des gegengeschlechtlichen Elternteils wie ein vorbewusstes Erleben der geschlechtlichen Dualität. Innerhalb der Beziehung zu einem Elternteil ist dies ein wichtiger Schritt in Hinblick auf die „Innere Romanze“. Die Pubertät können wir als eine erotische Erweckung ansehen - auf dem Weg zur erwachsenen sexuellen Identität. „Das Ziel der ganzen Libido-Entwicklung ist die allmähliche Verkörperung der mächtigen kosmischen Kraft und Bewusstheit, die in unseren Genen verankert ist und unsere spirituelle Essenz mit unserem inkarnierten Selbst vereint.“ Zartheit, Empfindsamkeit, Sinnlichkeit, Liebe, Mitgefühl, Offenheit, Vitalität, Sicherheit und Freude – all das tragen wir in uns. Inwieweit haben wir gelernt, dies innerhalb der frühen Beziehungen zu unterdrücken und Neurosen zu entwickeln, oder haben gelernt, diese Fähigkeiten zu entwickeln und bewusst zu leben?

Der Einstieg in die therapeutische Arbeit mit der Inneren Romanze ist die Rückbesinnung auf unsere Pubertät. Deine Musik aus der Jugendzeit - deiner Pubertät, Fotos und Erinnerungsstücke helfen, sich in diese Zeit hineinzufühlen.

 

Zitate aus

Mona Lisa Boyesen:

Erogenetik – Neue Dimensionen in der Biodynamischen Körperpsychotherapie

Ein biologischer Ansatz zur Spiritualität

Europäische Schule für Biodynamische Psychologie und Erogenetik E.S.B.P.E. e.V. Deutschland

 

 

 

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